Leichtbau

Schon Ende 2008 hat sich Weberit dem Leichtbau zugewandt. Neben der klassischen GMT- (Glasmattenthermoplast) und Organoblechverarbeitung wurde die Produktion auf Spritzgießmaschinen verlagert, um nicht nur die Verformung, sondern auch die Anspritzung von Versteifungsrippen und Funktionselementen in einem Arbeitsgang zu realisieren.

Zusätzlich können Faserstränge aus unterschiedlichen Materialien wie Glas, Carbon oder Aramid entlang der Kraftlinien eingebracht werden. Durch dieses neuentwickelte Verfahren können weitaus höhere Kräfte als mit den herkömmlichen faserverstärkten Spritzgießmaterialien aufgenommen werden. Außerdem kann gegenüber dem klassischen Leichtbau im Duroplastbereich eine deutlich höhere Industriealisierung mit kurzen Zykluszeiten erreicht werden, so dass auch große Stückzahlen wirtschaftlich herstellbar sind.

Hieraus ergeben sich völlig neue Design- und Einsatzmöglichkeiten. Zur industriellen Nutzung des Verfahrens stehen je eine 1.000, 2.000 und 5.000 KN Spritzgießmaschine mit Roboterhandling zur Verfügung. Es können Organobleche bzw. GMT-Platten verarbeitet werden.